Dieses Seminar gibt Einblick in das Raumgeben für Sterben, Tod und Trauer und zeigt, wie wir Vergänglichkeit als Teil des Lebens und der Gestaltung auffassen können. Es ermöglicht Dir, die Bedürfnisse Sterbender, ihrer Angehörigen und des begleitenden Personals zu verstehen und diesen angemessen Raum zu geben – architektonisch, gestalterisch, zwischenmenschlich. Du lernst, Räume zu gestalten, die Abschied, Fürsorge und Begegnung unterstützen – praxisnah anwendbar in Architektur, Pflege, Hospiz- und Palliativversorgung.
Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben – und sie brauchen Räume, die ihnen gerecht werden. In diesem Seminar lernst Du, wie du Räume gestalten kannst, die Menschen in den letzten Phasen ihres Lebens begleiten, unterstützen und trösten.
Du entdeckst, welche Bedürfnisse Sterbender bestehen und wie Du sie architektonisch, räumlich oder mit alltäglichen Interventionen berücksichtigen kannst. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Wahrnehmungsverschiebungen im Sterbeprozess und auf den Räumen, die diesen letzten biografischen Schwellenmoment begleiten.
Gleichzeitig richtest Du den Blick auf die Begleitenden – Angehörige und professionelles Personal. Du lernst, wie Räume Übergänge und Schwellen bewusst gestalten, Fürsorge und Selbstfürsorge in Balance bringen und Begegnung, Austausch und Reflexion ermöglichen können.
Wir betrachten außerdem, wie Sterben, Tod und Trauer im Alltag und in der Gesellschaft präsent werden können. Du erfährst, welche Räume Bewusstsein für Endlichkeit schaffen, eigene Ängste und Trauer erfahrbar machen und Begegnung ermöglichen – und wie diese Erfahrungen in die eigene Biografie-Arbeit oder in architektonische Gestaltung übersetzt werden können.
Abschließend beleuchten wir die Potenziale, die sich aus dem aktiven Umgang mit Endlichkeit ergeben: Wie Bauwerke und Materialien in Lebenszyklen eingebunden werden, altern, Patina bilden und Vergänglichkeit sichtbar machen können. Du lernst, Räume zu entwickeln, die Leben, Wandel und Sterblichkeit als Bereicherung begreifen – für eine ganzheitliche Perspektive auf Leben, Raum und Gestaltung.
Dieses Seminar gibt Dir die Gelegenheit folgende Aspekte zu vertiefen:
Räume gestalten, die Sterben, Trauer und Abschied sensibel begleiten.
Wahrnehmung, Materialität, Licht und Atmosphäre gezielt einsetzen, um wohltuende Räume zu gestalten.
Dein eigenes Wirkungsfeld in Bezug auf die Anwendung und Umsetzung dieser Themen identifizieren.
Innovative Konzepte entwickeln, die direkt in der Architektur und Gestaltung von Pflege-, Hospiz- Palliativversorgung anwendbar sind.
Seminarstruktur
Eröffnung und Einführung
Input
Raumbezogene Bedürfnisse am Lebensende
Rollen, Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten
Praktische Übung
Erkenne Dein Wirkungsfeld und Entwickele konkrete Konzepte
Raumgeben für Sterben, Tod und Trauer
Reflexion und Ideenfindung für eine verstärke Integration des Lebensendes
Fragen und Beratung
Die nächsten Schritte für die Umsetzung in Deinem Wirkungsfeld
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Bei Fragen wende Dich gerne direkt an Katharina Voigt unter kv@akademieraumwandel.com
Das Angebot wird für die Akkreditierung von Fortbildungspunkten bei der Architektenkammer Baden-Würtemberg angemeldet.
Ein Termin per Zoom mit danach versendeter Aufzeichnung für zeitliche Flexibilität.
Alle Käufe sind final, kein Umtausch oder Erstattung möglich.
Gründerin und Leiterin
Dr. Katharina Voigt
Dr. Katharina Voigt ist seit Jahren in Forschung, Lehre und Praxis der Architektur und des zeitgenössischen Tanzes tätig. Sie teilt ihr Wissen in Seminaren und Workshops, in wechselnden Konstellationen künstlerischer Zusammenarbeit sowie in wissenschaftlichen und reflektierenden Texten als freie Autorin und Redakteurin.
