Stadt gemeinsam machen
49 €
Ein Termin per Zoom mit danach versendeter Aufzeichnung für zeitliche Flexibilität.
Du möchtest Stadtentwicklung nicht top-down planen, sondern gesellschaftlichen Wandel ermöglichen? In diesem Seminar erkunden wir, wie Koproduktion, urbane Praxis und Commoning neue Handlungsspielräume für Architekt:innen und Planer:innen eröffnen.
Viele Architekt:innen und Planer:innen erleben heute einen Widerspruch:
Die Herausforderungen unserer Zeit – Klimakrise, soziale Ungleichheit, Wohnungsnot und gesellschaftliche Polarisierung – verlangen nach gemeinschaftlichen Lösungen. Gleichzeitig sind Planung und Stadtentwicklung häufig noch von Rollenbildern geprägt, in denen Expert:innen Lebensräume top-down entwerfen, während die Öffentlichkeit lediglich beteiligt wird.
Doch was verändert sich, wenn Stadt nicht mehr für Menschen, sondern mit den Menschen gemacht wird?
Immer mehr Architekt:innen und Planer:innen suchen nach Wegen, komplexe Herausforderungen nicht allein zu lösen, sondern gemeinsam mit den Menschen zu gestalten, die von ihnen betroffen sind. Dabei entstehen neue Rollen, neue Formen der Zusammenarbeit und neue Perspektiven darauf, wie Planung gesellschaftliche Entwicklung begleiten und ermöglichen kann.
In diesem Seminar lernst Du Koproduktion als Haltung und urbane Praxis als konkretes Handlungsfeld kennen. Gemeinsam erkunden wir Ansätze, die Stadtentwicklung als gemeinschaftlichen Prozess verstehen: Prozesse, in denen Verwaltung, Planung, Zivilgesellschaft und lokale Akteur:innen Verantwortung teilen, Wissen zusammenführen und neue Formen des Zusammenwirkens erproben.
Gerade in einer Zeit, in der Planung zunehmend zwischen komplexen gesellschaftlichen Anforderungen, unterschiedlichen Interessen und dem Wunsch nach nachhaltigen Lösungen vermittelt, gewinnen kooperative Ansätze an Bedeutung.
Anhand von Praxisbeispielen aus Stadtentwicklung, urbaner Praxis und selbstorganisierten Projekten betrachten wir, wie Räume für Kooperation, Gemeinwohlorientierung und kollektives Handeln entstehen können. Dabei beschäftigen wir uns mit Fragen von Macht, Teilhabe und Verantwortung ebenso wie mit den Potenzialen von Commoning, kooperativer Stadtentwicklung und gemeinschaftlicher Raumproduktion.
Das Seminar verbindet fachliche Impulse mit Reflexion und Austausch. In Gruppenarbeiten, Fallanalysen und praktischen Übungen setzt Du Dich mit Deinem eigenen Rollenverständnis auseinander: Welche Position nehme ich als Planer ein? Welche Formen von Wissen erkenne ich an? Wie kann ich Prozesse gestalten, die nicht nur "Beteiligung" organisieren, sondern echte Mitgestaltung ermöglichen?
Das Seminar lädt dazu ein, Planung als Beziehungspraxis zu verstehen: weniger als Steuerung von Entwicklung, sondern als Ermöglichung gemeinsamer Handlungsräume.
Nach dem Seminar verfügst Du über ein vertieftes Verständnis koproduktiver Stadtentwicklung und urbaner Praxis. Du kannst Potenziale und Grenzen
gemeinschaftlicher Stadtproduktion einschätzen, Deine eigene Rolle reflektieren und konkrete Ansätze für eine kooperative und gemeinwohlorientierte Planungspraxis entwickeln.
Was Du aus diesem Workshop mitnimmst
– Ein vertieftes Verständnis von Koproduktion, urbaner Praxis und gemeinschaftlicher Stadtentwicklung
– Neue Perspektiven auf die Rolle von Architekt:innen und Planer:innen im gesellschaftlichen Wandel
– Die Fähigkeit, Potenziale und Grenzen kooperativer Prozesse besser einzuschätzen
– Impulse für eine Planungspraxis, die unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und echte Mitgestaltung ermöglicht
– Praxisbeispiele und Anregungen für die Anwendung in Deinem beruflichen Umfeld
Du gewinnst neue Perspektiven auf die Rolle von Planung im gesellschaftlichen Wandel und erhältst Impulse, wie Du kooperative Prozesse in Deine eigene berufliche Praxis integrieren kannst.
Dieses Seminar lädt dazu ein, Planung neu zu betrachten: nicht nur als Gestaltung von Räumen, sondern als Gestaltung von Beziehungen, Zusammenarbeit und gemeinsamer Verantwortung. So eröffnen sich neue Perspektiven auf die Rolle von Planer:innen in einer sich wandelnden Gesellschaft.
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Das Seminar wird bei der Architektenkammer AK BW zur Anerkennung als berufliche Weiterbildung eingereicht.
Die Fortbildungspunkte werden in der Regel von allen deutschen Architektenkammern anerkannt, da entsprechende Vereinbarungen bestehen; die endgültige Anerkennung ist jedoch von den Teilnehmenden individuell bei ihrer zuständigen Kammer vorab zu klären.
Falls Du weitere Fragen hast, die durch die allgemeinen FAQs nicht beantwortet werden konnten, wende Dich an info@akademieraumwandel.com
Ein Termin per Zoom mit danach versendeter Aufzeichnung für zeitliche Flexibilität.
Alle Käufe sind final, kein Umtausch oder Erstattung möglich.
